Photovoltaik-Solar-Inselanlage auf dem Schuppendach

Kann man im Garten autark sein?

Ziemlich lange, ich glaube etwa sechs Jahre, träumte ich schon vom eigenen Strom im eigenen Garten. Dann war es endlich soweit. Am 10.12.2017 ging meine Solarstrom-Inselanlage in Betrieb.

 

Hier seht ihr meinen Bericht von Dezember 2017, in dem ich als unerfahrener Neu- Solarstrombesitzer geschrieben habe.

Was ich davon umgesetzt habe und was nicht und was auch überhaupt nicht möglich war umzusetzen, das werde ich dann schon bald in einem extra Bericht schreiben. Jetzt erstmal der erste Bericht.

 

Hier die Werte der Anlage:

 

2x 150W polykristallines Solarpanel = 300wp

1x Solarladeregler Steca PR 2020

1x 1500W/3000W Spannungswandler (Dauerleistung/Spitzenleistung (2Sek.))

1x 260 AH Solar-Nass-Batterie (mittlerweile sind es ZWEI)

1x regenerierter Stromzähler mit Zwischenstecker

und natürlich Kabel und Klemmen usw.

+ selbstgebaute Panelhalterungen, in der Neigung verstellbar.

 

Die komplette Anlage seht ihr HIER

 

Was habe ich mir vorgestellt, damit zu betreiben?

 

Jeder hat ja seine Vorstellung, was er mit einer Inselanlage betreiben möchte. Zumindest sollte diese Vorstellung da sein.

Ich für meinen Teil, möchte damit im Sommer in erster Linie eine kleine Poolpumpe täglich über sechs bis acht Stunden betreiben und auf jeden Fall einen 240W Dörrautomaten. Dazu noch eine LED-Lichterkette und eine Stereoanlage am Pavillon, wenn man mal Abends  gemütlich zum grillen beisammen sitzt. (Der Pavillon und Grillbereich sind direkt am Schuppen. Dort werden Aussensteckdosen angebaut, die mit dem Wechselrichter dauerhaft verbunden sind. Stecker rein, Strom vorhanden.

 

Im Winter würde ich nur ab und zu mal im Schuppen ein bisschen Licht über LED Lampen brauchen, wenn ich mal was basteln oder bauen will. Zusätzlich soll eine kleine CB-Funke angeschlossen werden. Die hab ich beim aufräumen gefunden und wollte die mal reaktivieren. Aber ausser mal ein paar Minuten, läuft die nicht viel. Da der Schuppen ziemlich gut isoliert ist, friert es in der Regel da drinnen nicht so schnell. Sollten wir aber auch hier bei uns mal über längere Zeit mit den Temperaturen im Minus sein, dann sinkt die Temperatur auch im Schuppen doch recht weit. Daher stelle ich mir für die Pflanzen die dort überwintern, noch einen Frostwächter vor.

Auch wenn ich vermute, dass das nix wird. Die Stromerträge, vor allem im Dezember scheinen sehr gering zu sein.

 

Im Sommer kann vielleicht noch eine elektrische Heckenschere betrieben werden, wenn die Kapazität das zulässt. Mal sehen.

Wird interessant sein, was man mit dieser Anlage letztendlich wirklich betreiben kann und was nicht. 260AH (mittlerweile 520AH) in der Batterie, die man vielleicht gerade zur Hälfte ausnutzen kann, ist ja nicht unendlich viel.

 

Hier nochmals als Tabelle zur besseren Übersicht:

 

    Stromabnehmer
   
Sommer: Evtl. Poolpumpe, etwa 8 Std./Tag
  Dörrautomat, etwa 20 Std. / Woche
  LED Lichterkette am Pavillon/Grillplatz, 2 Tage á 2 Std. / Woche
  Stereoanlage am Pavillon/Grillplatz, 2 Tage á 2 Std. / Woche
  CB Funkgerät, 10 - 20 Min / Monat
  Heckenschere, 2x 15 min / Jahr
   
Winter: 3x 4 Watt LED-Lampen, 4h/Woche
  Stereoanlage, 4h/Woche
  CB Funkgerät, 20min/Woche
  Frostwächter, Durchgehend (Bericht zum Frostwächter HIER)

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Soviel zur Theorie. Ich bin selber gespannt, ob das so funktioniert, oder ob ich irgendwo Abstriche machen muss. Oder hab ich im Sommer vielleicht sogar einen Überschuss an Energie, die ich zusätzlich verbraten kann?

 

Dieser Artikel stammt vom 20. Dezember 2017 und wurde am 25.11.18 überarbeitet.

 

Ich werde in weiteren Blogeinträgen davon berichten, was möglich war und was nicht. Ausserdem habe ich vor, eine genaue Auflistung zu erstellen, was an Stromertrag rein kam und was an Strom hinaus ging.

Daran sollte (zumindest nach einiger Zeit) deutlich zu erkennen sein, was bei einer 300wp Solaranlage möglich ist.

 

Bis dahin...


René

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