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Die Suche nach einem MP3 Player für Kleinkinder

Gar nicht so einfach

Hintergrund

 

Da unser Jüngster - Levi - mit seinen gerade erst 18 Monaten total musikbegeistert ist, kam uns die Idee, ihm zu Weihnachten einen kleinkindgerechten MP3-Player zu schenken.

 

Nachdem wir ein wenig im Internet gestöbert haben, sind viele Pro's und Contra's aufgetaucht. Durch ein wenig Recherche und vielem hin und her überlegen sind dann auch unsere Pflichtkriterien entstanden. Und da galt es dann, dieses Gerät zu finden, welches die Kriterien oder zumindest die meisten davon erfüllt.

Unsere Kriterien

  • Wir suchten ein Gerät, das auf jeden Fall für Kleinkinder gedacht und gebaut wurde. Es darf bunt sein, es darf auch - oder soll sogar - einfach gehalten sein.
  • Nicht zu klein, aber auch nicht so groß, das er das Gerät nicht mehr tragen kann
  • Mit Lautsprechern und nicht mit Kopfhörern
  • Das Gerät sollte auf jeden Fall MP3 abspielen können. Der Umgang mit zum Beispiel CD's kam so früh für uns nicht in Betracht. Erstens ist er dafür noch zu Jung um mit den CD's richtig umzugehen, zweitens würde mit Sicherheit die CD-Klappe irgendwann abbrechen. Das kennen wir von unseren anderen Kids.
  • Ein wenig Stabilität wäre wünschenswert. Auch wenn das heute schwer zu finden ist. Immerhin haut so ein kleiner Fratz auch mal mit dem Ding gegen den nächsten Türrahmen.
  • Weitere Möglichkeiten für verschiedene Abspielmedien. Zum Beispiel SD-Karte
  • Der Preis. Wir wollten keine hundert oder noch mehr Euro ausgeben. Das lohnt sich in dem Alter nicht.

Fünf mögliche Kandidaten:

Genauere Beschreibung zu jedem Artikel beim anklicken auf das Bild

Wir haben mehrere verschiedene Mp3-Player gefunden und sie uns genauer angeschaut, bzw. durchgelesen und verglichen.

 

Der X4-TECH Bobby Joey wurde bei unseren Suchwörtern am meisten angezeigt. Allerdings ist er ganz schnell ausgeschieden. Er hat neben dem CD-Fach, welches uns einfach zu schnell kaputt gehen würde einen USB-Anschluss für USB-Sticks. Für uns keine gute Lösung, wenn an der Seite ein Stick heraus guckt. Das Kind würde ihn sowieso immer wieder rausziehen.

 

Ein schönes Holzgerät findet man beim Hörbert MP3-Player. Das Retro-Design ist im Moment ja ziemlich aktuell und die einfache Bedienung soll sehr schön sein. Allerdings schreckt der Preis von über 200,- EUR auch ordentlich ab. Zumindest uns.

 

Sabrina hat dann die Toniebox gefunden. Ein Player für Geschichten und Musik, bei dem man oben auf den Würfel kleine Figuren aufsetzt, die dann freigeschaltete Lieder oder Geschichten abspielen. Da das Ganze als Starterset schon zwischen 80,- und 120,- EUR lag und die Figuren dann pro Stück nochmals um die 15,- EUR, war das nix für uns. Zumal es nicht dem entspricht, was wir uns vorgestellt haben.

 

Ein wirklich günstiges Gerät und für ältere Kinder bestimmt auch gar nicht so schlecht, ist der MP3 Player Kinder bei Amazon. Leider hat dieser keinen richtigen Namen oder eine Marke. Für uns ist er aber definitiv nichts, da er keinen Lautsprecher hat, sondern nur mit Ohrhörern funktioniert.


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Merlinkarte im Familientest

Unsere Wahl

Unsere Wahl fiel jetzt auf die Tigerbox in der Musik-Mix-Edition.

 

Die Tigerbox hat fünf sehr einfach zu bedienende Knöpfe, für Lautstärke, Play & Pause sowie Vor und Zurück. Mehr braucht man nicht.

 

Die Box soll ausserdem aus echtem Holz sein und (wenn man den Rezensionen glauben kann) auch sehr stabil und Stoßfest. Ob die kleine Schlaufe wirklich etwas bringt, das werden wir dann feststellen.

Ich denke, mit ein oder zwei Fingern wird er die Box dort schon halten können.

 

 


Was uns am meisten überzeugt hat sind folgende Punkte:

 

MP3 über Micro-SD-Karte. Diese wird komplett im Gerät versenkt und abgedeckt. Kein herausziehen möglich.

Bluetoothfunktion. Also Streaming auch von unseren Handys, Laptop oder Tablet aus möglich. Das sollte eigentlich auch im gesamten Haus funktionieren, wenn er damit herumläuft.

 

Kopfhöreranschluss, wenn man ihn nutzen möchte. Zum Beispiel wenn er älter wird und das Gerät immer noch leben sollte.

Akkulaufzeit von etwa acht Stunden am Stück. Das sollte für mehrere Tage reichen.

Fünf verschiedene Editionen. Wir haben uns die für uns passende ausgesucht.

Und das Ganze für knappe 35,- EUR bei Amazon. Mit Prime sogar versandkostenfrei


Fazit

 

Wir haben uns die Tigerbox jetzt bei Amazon bestellt und hoffen, das die Entscheidung richtig war.

Wie wir darüber denken, das werden wir in einem weiteren Artikel schreiben, sobald wir die Box ausgiebig getestet haben.

Bis dahin freuen wir uns erstmal auf das, was uns erwartet.

René


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